Verkehrsministerin Ina Brandes in Kierspe

Anlässlich der Teilnahme der Stadt Kierspe am Zukunftsnetz Mobilität NRW stattete Ina Brandes, Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, am Donnerstag, 28. April, Kierspe einen Besuch ab und übergab die Mitgliedsurkunde an Jaqueline Schwanke.

Kierspe. Jaqueline Schwanke ist als Mobilitätsmanagerin für die Stadt Kierspe in dem Netzwerk engagiert, nimmt an den regelmäßigen Treffen teil und prüft die Umsetzungsmöglichkeiten von sogenannten best-practise-Maßnahmen vor Ort.

Inhalt des Zukunftsnetzes Mobilität ist es, die Entwicklung und Förderung von verkehrsmittelübergreifenden, klimaschonenden sowie bezahlbaren Mobilitätsangeboten durch Koordination der erforderlichen Abstimmungs- und Informationsprozesse zu unterstützen. Federführend für das Netzwerk sind das Verkehrsministerium des Landes sowie der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

[[ad-placeholder]]

Vor der Urkundenübergabe trug sich die Ministerin in das mittlerweile recht umfangreiche goldene Buch der Stadt Kierspe ein. Neben der Ministerin nahmen Ralf Schwarzkopf, stellvertretender Landrat, Sebastian Laatsch, Sachgebietsleiter Ordnung und Umwelt, Jaqueline Schwanke, Mobilitätsmanagerin sowie Bürgermeister Olaf Stelse teil.

Ministerin Brandes (hier mit Bürgermeister Stelse) trägt sich ins goldene Buch ein – Foto: Stadt Kierspe

Letzterer nutzte die Gelegenheit und bat die Ministerin um Hilfe in diversen Verkehrsangelegenheiten. Vordringlich bat er, sich beim Landesbetrieb Straßen dafür einzusetzen, dass die erforderlichen Ausbauvereinbarungen für weitere Teilabschnitte des Volmetalradweges zeitnah erstellt werden, damit die Stadt Kierspe und die anderen beteiligten Kommunen weitere Teilabschnitte planen und bauen können.

„Insbesondere aufgrund der zusätzlichen Verkehrsbelastung auf der B54“, so Bürgermeister Stelse, „wäre es äußerst hilfreich, den Radverkehr in weiteren Teilen auf den Radweg umzuleiten, damit der Verkehrsfluss auf der Volmestraße verbessert und die Sicherheit der Radfahrer/Innen deutlich gesteigert werden könnte.“

Zudem wies der Bürgermeister darauf hin, dass unabhängig von der möglichen Umsetzung der Umgehungsstraße B54n unbedingt Entlastungsmöglichkeiten für die Ortsteile Bahnhof und Dorf gefunden werden müssen, da gerade der Schwerlastverkehr nicht nur infolge der vielen Engstellen zu erheblichen Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner führt. Ministerin Brandes sicherte zu, die geschilderten Problemlagen abklären zu lassen.

[[ad-placeholder]]