SIHK-Präsident Stoffels warnt vor verhärteten Fronten

"Die Diskussion um den Ersatzbau der Rahmede-Brücke muss durch das Gesamtinteresse der Region geprägt bleiben", betont Ralf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen Industrie - und Handelskammer zu Hagen (SIHK) in einer Presseerklärung vom 19. Januar.

Märkischer Kreis. Weder Wirtschaft noch Umweltschutzverbände oder auch die Anwohnerseite könne es sich in dieser außergewöhnlichen Situation leisten, in übliche Reflexe zu verfallen, so Stoffels weiter.

„Ich fordere alle Interessensvertreter auf, sich kurzfristig gleichberechtigt an einen Tisch zu setzen und gemeinsam abzuwägen, wie die Beeinträchtigungen durch die Brückensperrung möglichst gering gehalten werden können – sowohl auf der Umweltseite als auch bei den Anwohnern und bei der Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen. Es geht um die schnellstmögliche rechtlich und technisch sichere Wiederherstellung der A45-Brücke bei gleichzeitiger Minimierung der Belastungen für Bürger, Umwelt und Wirtschaft .“, betont er.

Diesem gemeinsamen und ausgleichendem Interesse fühle er sich als SIHK-Präsident persönlich und aus Überzeugung verpflichtet. „Wir müssen alle in Südwestfalen an einem Strang ziehen“, äußerte sich Stoffels zum aktuellen Stand der Sperrung der A45 bei Lüdenscheid.

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