Neue Corona-Regeln ab 20. August

Ab dem 20. August gelten in NRW neue Corona-Regeln. Das gab Karl-Josef Laumann (CDU) bekannt.

NRW. Die neue ab dem 20. August geltende Coronaschutzverordnung gilt zunächst bis zum 17. September. Gemäß den gemeinsamen Beschlüssen von Bund und Ländern enthält die Verordnung nicht mehr mehrere Inzidenzstufen, sondern nur noch einen maßgeblichen Inzidenzwert von 35.

Wird die 7-Tage-Inzidenz von 35 überstiegen, gelte in einem Kreis bzw. in einer kreisfreien Stadt die 3G-Regel, so Laumann. Wird der Wert auch im Landesdurchschnitt überschritten, gelte die 3G-Regel landesweit.

Die neue Coronaschutzverordnung beschreibt die neue 3G-Regel wie folgt: Vollständig geimpften und genesenen Personen stehen alle Einrichtungen und Angebote wieder offen. Alle anderen müssen ab einer Inzidenz von 35 für bestimmte Veranstaltungen / Dienstleistungen negativ getestet sein.

Ein negativer Antigen-Schnelltest wird benötigt für:
– Veranstaltungen in Innenräumen
– Sport in Innenräumen
– Innengastronomie
– körpernahe Dienstleistungen
– Beherbergung
– Großveranstaltungen im Freien (ab 2500 Personen)

Ein negativer PCR-Test wird für Veranstaltungen und Dienstleistungen mit besonders hohem Risiko für Mehrfachansteckungen benötigt. Dies gilt für Clubs, Discotheken, private Feiern mit Tanz sowie sexuelle Dienstleistungen.

Für den Besuch dieser Einrichtungen gilt die 3G-Regel generell:
– Krankenhäuser
– Alten- und Pflegeheime
– besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe
– stationäre Einrichtungen der Sozialhilfe
– Sammelunterkünfte für Flüchtlinge

Schulpflichtige Kinder gelten aufgrund ihrer Teilnahme an verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt brauchen keinen Coronatest. Sie sind generell getesteten Personen gleichgestellt.

Unabhängig vom Inzidenzwert gilt besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in folgenden Bereichen:
– ÖPNV
– Handel
– in Innenräume mit Publikumsverkehr
– an Warteschlangen und Verkaufsständen
– bei Sport- und Kultur- und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2500 Besuchern (außer am festen Sitz- oder Stehplatz)