Müller kritisiert das Fehlen langfristiger Perspektiven

Nachdem die Bundesregierung bereits im Januar Lärmschutz für die Anwohner der stark ausgelasteten Umleitungsstraßen durch die A45-Vollsperrung zu Beginn des Jahres angekündigt hatte, will das Bundesverkehrsministerium nun finanzielle Mittel hierfür bereitstellen.

Lüdenscheid. Der heimische Bundestagsabgeordnete Florian Müller (CDU) begrüßt die Finanzierung von Lärmschutz, kritisiert aber die weiterhin unklare Perspektive für den Neubau der Rahmedetalbrücke. „Es ist gut, dass sich das Bundesverkehrsministerium endlich um eine Entlastung in Sachen Lärmschutz kümmert. Für die Anwohner ist seit knapp 150 Tagen der hohe Lärmpegel mittlerweile zum Dauerzustand geworden – die Unzufriedenheit ist zurecht groß“, sagt Florian Müller. Er ergänzt: „Der effektivste Lärmschutz ist ein fließender Verkehr und damit ein schnellstmöglicher Brücken-Neubau, der rechtssicher ausgestaltet ist.“

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Im Deutschen Bundestag stellte Müller deshalb Ende April an die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesverkehrsministeriums, Daniela Kluckert, die Frage, wann das Ministerium konkrete Zeitpläne vorlege. Hierzu lieferte Kluckert jedoch keine Antworten. „Die Aussagen des Bundesverkehrsministeriums sind für unsere gesamte Region – insbesondere Anwohner, Pendler und Unternehmen – eine ernüchternde und unzureichende Antwort. Der Bundesverkehrsminister hat den Brücken-Neubau zur Chefsache erklärt. Chefsache muss aber bedeuten, dass der Bau beschleunigt wird und sich nicht erst nach fünf Monaten um Lärmschutz zu kümmern“, sagt Müller.

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