LKA-Razzia in Testzentren

Ermittler des LKA NRW haben am Donnerstag, 13. Januar, Firmenanschriften, Schnelltestzentren und Privatwohnungen in Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden, Neuenrade, Hagen, Essen und Dortmund durchsucht.

Märkischer Kreis. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hagen führt das LKA NRW ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges im Zusammenhang mit Corona-Schnelltestzentren.

„Ein Unternehmen aus Hagen betreibt die insgesamt 5 Testzentren in Hagen, Menden, Lüdenscheid und Neuenrade. Das Verfahren richtet sich gegen drei männliche und zwei weibliche Beschuldigte im Alter zwischen 22-35 Jahren. Diese stehen im Verdacht, nicht durchgeführte Tests abgerechnet und über das Vorliegen vergütungsrelevanter Tatsachen getäuscht zu haben, um Leistungen überhöht oder unberechtigt abzurechnen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hagen und des Landeskriminalamtes NRW.

Ermittler des LKA NRW haben am Donnerstag, 13. Januar, Firmenanschriften, Schnelltestzentren und Privatwohnungen in Hagen, Lüdenscheid, Menden, Neuenrade, Meinerzhagen, Essen und Dortmund durchsucht.

Dabei sind laut LKA umfangreiche Beweismittel in Form von Unterlagen und digitalen Speichermedien sichergestellt worden, die noch ausgewertet werden müssten.

Die Ermittlungen dauern an.