Die Lesung findet im Rahmen des Angebots „Regale der Vielfalt“ der NRW- Integrationsagenturen statt. „Regale der Vielfalt“ ist ein Medienangebot, das sich mit dem Thema des Zusammenlebens in der Vielfaltsgesellschaft sowie mit dem Umgang mit Diskriminierung und Rassismus befasst. Auch die Stadtbücherei Lüdenscheid verfügt seit einigen Jahren über ein Regal der Vielfalt.
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In der Ankündigung heißt es zum Hintergrund: „Identität und Heimat, was bedeuten sie? Keiner schrieb so authentisch über diese Fragen wie Baha Güngör (1950–2018). 60 Jahre lang war er ein Grenzgänger zwischen den Kulturen. Der deutsche Journalist (und damals noch erste türkische Zeitungsvolontär der Bundesrepublik) erzählt mit viel Humor und Herz eine Integrationsgeschichte der ersten türkischen Gastarbeiter-Generation. Doch er erklärt auch, warum am Ende so viele Integrationsbemühungen zum Scheitern verurteilt waren und sich das Gefühl von Zugehörigkeit bis zum Schluss nicht einstellen mochte.
Er starb, skeptischer geworden gegenüber seiner deutschen Heimat, ohne dass er sein Manuskript abschließen konnte. Lale Akgün, Dipl.-Psychologin, frühere Bundestagsabgeordnete und eine lebenslange Freundin von Baha Güngör, hat sein Buch einfühlsam vollendet. Auch sie kam als Kind aus Istanbul nach Deutschland. In einem spannenden fiktiven Gespräch stellt sie ihrem Freund Baha manch andere Ansicht gegenüber. Es zeigt sich: Integration ist nicht gleich Integration.“
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Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten bei Evangelia Kasdanastassi (Integrationsagentur), Schulstraße 2, Werdohl, telefonisch (02392/72 18 49) oder per E-Mail. Auskünfte erteilt auch Büchereileiterin Dagmar Plümer (Telefon 02351/17 12 18).
TERMIN
„Hüzün . . . heißt Sehnsucht“: Lesung mit Lale Akgün
Donnerstag, 23. März
19.30 Uhr
Stadtbücherei Lüdenscheid
Eintritt frei
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