Grünes Licht für Skateranlage an der Karlshöhe

Im Gespräch war die Karlshöhe schon länger - nun aber soll die Errichtung einer Skateanlage in die konkrete Planungsphase gehen können.

Halver. Der Bebauungsplan „Nr. 17 Oesterberg“ soll geändert werden. Hinter der nüchternen Überschrift verbirgt sich ein emotionales Projekt: die Skater-Anlage an der Karlshöhe. Junge Menschen sollen nach der Schließung der Anlage an der Katrineholmstraße hier wieder ihrem Freizeitvergnügen nachgehen können.

Mit diesem Schritt eröffnete der Planungsausschuss am Mittwoch, 23. März, den Skater-Fans eine neue Perspektive. Bürgermeister Michael Brosch möchte das Thema nochmals gemeinsam mit Betroffenen, Skatern und deren Eltern diskutieren, warb aber für die Option, planungsrechtlich den Weg frei zu machen. Eine entsprechende Einigung über das Gelände an der Karlshöhe mit Enervie war bereits in der vergangenen Woche erfolgt.

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Brosch: Biker-Pläne nicht aufgeben

Man müsse die Anlage für die jüngere Zielgruppe von dem ebenfalls gewünschten Mountainbike-Parcours trennen. Für Skater sei der Standort an der Karlshöhe geeigneter. Man solle den Standort für Biker an der Herpine aber nicht aufgeben, meinte Brosch auf einen CDU-Einwand hin. Die Christdemokraten hatten gemeinsam mit UWG und FDP im Dezember einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Die neue Skateranlage an der Karlshöhe soll nordöstlich des bestehenden, teilweise unterirdischen Wasserspeichers, unmittelbar entlang der Frankfurter Straße entstehen. Das Areal wird derzeit als Wiese genutzt. Es ist gut erreichbar und über die Haltestelle Karlshöhe an den ÖPNV angebunden. Weiter verweist die Vorlage darauf, dass im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 17 „Oesterberg“ für das Plangebiet eine Fläche für Versorgungsanlagen festgelegt ist. Daher ist eine Planänderung erforderlich.

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