FDP-Fraktion beantragt „Campus Auf dem Dorfe“

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Halver beantragte in der Ausschusssitzung am Mittwoch, 2. Juni, unter dem Namen "Campus Auf dem Dorfe" die Bereiche rund um den Bereich der Regenbogenschule, ehemaliger Ganztagsschule und des Anne-Frank-Gymnasium (AFG) zusammenzufassen und gleichzeitig auch das Außengelände in Neugestaltung zu verschönern.

Bevor die Sitzung des Ausschusses für Bildung und Jugend losging, fand zunächst eine Begehung des Schulgeländes und einiger Klassenräume rund um AFG und des Lern- und Begegnungszentrums statt.

Zum Zweck der Verschönerung des Geländes soll ein Ideenwettbewerb unter aktiver Beteiligung der Regenbogenschule sowie des AFG initiiert werden, damit das Umfeld des „Campus Auf dem Dorfe“ zu einem „Erlebnisraum“ umgestaltet werden kann. Dabei gilt es zu prüfen, ob für die Umgestaltung des Areals Fördermittel generiert werden können.

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Die Verwaltung unterstützt im Grundsatz den Gedanken einer Neugestaltung auch unter Einbeziehung der Areale der Humboldtschule. Auf dem Gelände sind auch VHS, Musikschule, Bürgerzentrum und einige Vereine vertreten. Durch die Neugestaltung könnte ein Impuls zwischen moderner Bildungsarbeit sowie Aufenthaltsqualität im Wohnquartier „Auf dem Dorfe“ geschaffen werden. Dies unterstrich Achim Magenheimer (SPD): „Das Gelände wird stark frequentiert, hat aber keine Optik!“

Paul Meurer, Direktor des AFG, äußerte sich positiv zu dem Verschönerungsvorhaben, gab aber zu bedenken, dass, „da es sich um schulisches Gelände handelt und Flächen geöffnet werden, eine klare Reglementierung vorgegeben muss“. Er wolle die Verantwortung für Sicherheit und Aufsicht bei der Stadt wissen.

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Bürgermeister Michael Brosch wies darauf hin, dass es viele Schnittmengen gäbe und sicherlich auch gewisse Problemfelder. Die gelte es gemeinsam zu besprechen, um dann zu einem für alle akzeptablen Ergebnis zu kommen. Paul Meurer teilte diese Ansicht und meinte: „Über die Graubereiche muss man Dialoge führen, über Konzepte sprechen und diese dann gemeinsam ausloten.“ „Zumal attraktive Flächen nicht gleichzeitig die vorhandenen Probleme lösen“, ergänzte Matthias Ihne (FDP)

So wurde zunächst vorgeschlagen, im Rahmen des Arbeitskreises Regionale (Kommunalpolitik) zusammen mit Vertretern der Schulen (Schulleitung und Schüler) sowie Vertretern des Lern- und Begegnungszentrums im Rahmen eines Werkstattgespräches eine gemeinsame Grundlage zur
Ausgestaltung der Rahmenplanung zu erarbeiten.

Dieser Beschluss wurde einstimmig angenommen.

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