Dudas spricht mit Anwohnern über Staus

Die kurzfristige Vollsperrung der A 45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord hat unmittelbare Auswirkungen auf die Verkehrssituation im gesamten Lüdenscheider Raum. Unmittelbar nach der Sperrung gab und gibt es massive Staus in und um Lüdenscheid. Besonders betroffen sind neben vielen anderen Lüdenscheidern auch die Anwohner der Straße Im Grund.

„Auch hier gibt es Anwohner, die Massiv unter der zusätzlichen Verkehrsbelastung leiden. Der Lärm der vorbeirauschenden Lkw ist gerade in der Nacht unerträglich. Außerdem ist es fast unmöglich geworden, gefahrlos in und aus unseren Wohnstraßen abbiegen zu können.“ So fasst Martin Krings als Sprecher der Anwohner der Straßen Im Grund, Am Ostenhagen und Siedlungsweg die Sorgen der Menschen zusammen. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas informierte sich bei einem Ortstermin mit mehreren der betroffenen Anlieger über die aktuelle Situation nach der Sperrung der Rahmedetalbrücke.

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Die Straße Im Grund ist seitdem als eine der zentralen Umleitungsstrecken in aller Munde. Dabei geht es vor allem darum, den Verkehrsfluss an den beiden Kreuzungen zur Altenaer Straße und zur Heedfelder Straße zu optimieren, von den Anliegern ist bisher meist nur am Rande die Rede. Immer wieder werde betont, dass die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich gehalten werden soll, aber dabei gehe es bislang vor allem um Bereiche im Innenstadtbereich, klagen die Betroffenen. Ihre Sorge ist, dass sie in dem ganzen Dilemma rund um die Sperrung vergessen werden. Gerade weil es nicht nur um die Straße Im Grund geht, denn auch die wenigsten Einheimischen wissen, wie viele Anlieger es an den Straßen Am Ostenhagen und Siedlungsweg gibt, die unmittelbar mitbetroffen sind. Einige Häuser haben Grundstücke, die bis an die Landesstraße L532 heranreichen.

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„Wir sind nicht naiv und realistisch betrachtet wird die Straße Im Grund sicherlich eine Hauptlast mittragen müssen, aber bitte mit Rücksicht und erträglich auch für direkte Anwohner“, sagt ein Anlieger, der unmittelbar an der Kreuzung zwischen Am Ostenhagen und Im Grund wohnt. Der Lärm der Lkw sei nachts selbst durch geschlossene Fenster bis in die Schlafzimmer zu hören. Außerdem handelt es sich bei den Straßen Am Ostenhagen und Siedlungsweg um Sackgassen, so dass es keine Alternativen für die Anwohnerinnen und Anwohner gibt, wenn sie mit ihren Autos irgendwohin müssen, man sei von der Innenstadt und den Arbeitsplätzen so gut wie abgeschnitten.

Bei dem Gespräch mit Gordan Dudas gaben die Teilnehmer, die im Namen aller Anlieger sprachen, dem Landtagsabgeordneten einige Ideen und Wünsche mit auf den Weg, hierzu erklärte Gordan Dudas: „Die Sperrung der Rahmedetalbrücke ist für alle direkt von der Umleitung betroffenen Anlieger eine Katastrophe, daher müssen schnellstmöglich alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, die für weitere Entlastungen sorgen. Neben weiträumigen Umleitungen für den Fernverkehr müssen vor Ort sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner zu minimieren.“ Er versprach, dass er alle Vorschläge eins zu eins an die zuständigen Stellen in Düsseldorf weiterleiten und auf Prüfung sowie Umsetzung drängen wird.

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