Bürgerbusverein hofft auf Normalität

Am 2. Mai konnte der Bürgerbusverein Halver nach drei Jahren Corona-Zwangspause wieder eine Jahreshauptversammlung abhalten und hofft, dass sich die Lage bald wieder normalisiert.

Wie Klaus-Peter Viebahn und Lutz Eicker vom Bürgerbusverein mitteilen, war 2019 für den Verein noch ein einigermaßen „normales“ Jahr. Die beiden Folgejahre erwiesen sich durch die Corona-Pandemie als sehr schwierig. Denn gerade die Corona-Begleiterscheinungen wie etwa der komplette Lockdown führten 2020 zur neunwöchigen Einstellung des gesamten Bürgerbusverkehrs. Daran anschließend wurde der Fahrbetrieb nur eingeschränkt wieder aufgenommen, zumal nicht alle aktiven Fahrer eingesetzt werden konnten. Der Nachmittagsbetrieb fand erst nach einem halben Jahr wieder statt – zur großen Freude der Fahrgäste.

[[ad-placeholder]]

Nur bei Lockerungen der Corona-Verordnungen gab es laut dem Vorsitzenden kurzfristig die Möglichkeit, ein „Fahrertreffen als gemütlichen Grillabend durchzuführen oder ein Jahresabschluss in der Spezialitätenbrennerei Klaus Wurm in Hagen anzubieten“.

Das 25-jährige Jubiläum des Bürgerbusverein Halver e.V. wurde in diesem Frühjahr in bescheidenem Rahmen gefeiert. Die Aktivitäten rund um das Jubiläum basierten auf Spendenbasis und brachten 500 Euro für die Flüchtlingshilfe Halver ein.​

In den 25 Jahren wurden etwa 320.000 Fahrgäste befördert und um die 900.000 Kilometer zurückgelegt. Die Zahl der Fahrer ist relativ konstant geblieben. Momentan kann der Verein auf 20 ehrenamtliche Fahrer zurückgreifen.

[[ad-placeholder]]

Nachdem die letzte Jahreshauptversammlung am 1. April 2019 stattgefunden hatte, freute sich der Vorsitzende Klaus-Peter Viebahn in diesem Jahr endlich wieder die Mitglieder begrüßen zu können – unter ihnen auch der Initiator und Mitbegrüder des Vereins der ehemalige Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammenhuber.

24 Mitglieder fanden sich im Frühstücksstübchen ein und wurden vom Vorsitzenden und dem Geschäftsführer Lutz Eicker über die Jahresberichte informiert.

Außerdem betont Klaus-Peter Viebahn: „Der Verein such weiterhin dringend aktive Fahrer, da aus Altersgründen weitere Fahrer ausscheiden werden und sich die Fahrgastzahlen wieder langsam erholen.“

[[ad-placeholder]]