Brückenbau-Bürgerbüro öffnet – Infos aus erster Hand

Zum offiziellen Start des Brückenbau-Bürgerbüros gab es die Nachricht von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing, das Bundesfernstraßengesetz zugunsten der Anwohner von Umleitungsstrecken anzupassen.

Es soll eine zentrale Anlaufstelle für die gesamte Region werden: Am Donnerstag (28. April) wurde das Bürgerbüro in Lüdenscheid eröffnet, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziert wird. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing: „Wir gehen hier neue Wege, die es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat: Ich habe erstmals einen Bürgerbeauftragten berufen. Ich freue mich sehr, dass Sebastian Wagemeyer meiner Bitte gefolgt ist und diese Aufgabe übernommen hat.“

Der Minister konnte aus terminlichen Gründen nicht vor Ort sein, sendete aber per Videogrußwort eine Nachricht nach Nordrhein-Westfalen:  „Ich möchte den Bürgerinnen und Bürgern bei Vorkehrungen für den Lärmschutz helfen und plane, das Bundesfernstraßengesetz anzupassen.“ Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat den Entwurf eines 10. Gesetzes zur Änderung des Bundesfernstraßengesetzes bereits auf den Weg gebracht. Das bedeute konkret: Muss eine Bundesfernstraße, für die der Bund zuständig ist, voll gesperrt werden, sollen Eigentümern an ausgewiesenen Umleitungsstrecken, die von Lärm betroffen sind, Aufwendungen für Schallschutzmaßnahmen an ihren Gebäuden erstattet werden. Wissing: „Die Ressortabstimmung wurde bereits eingeleitet. Das Gesetz soll schnellstmöglich in Kraft treten, damit es in Lüdenscheid zügig angewendet werden kann und die Menschen vor Ort entlastet.“

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Lüdenscheids Bürgermeister und Bürgerbeauftragter Sebastian Wagemeyer: „Als Bürgerbeauftragter werde ich Brückenbauer sein.“ Im Bürgerbüro solle es vor allem um drei Dinge gehen: Dialog, Transparenz und Kommunikation. Wagemeyer: „Brücken bauen – darunter verstehe ich: Das Team des Bürgerbüros und ich werden auf die Bürgerinnen und Bürger hier in der Region aktiv zugehen mit Informationen darüber, was der Abriss und der Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede für das tägliche Leben bedeutet. Und wir werden den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürger darüber suchen, wie wir zusammen handeln können – um den Schock der Sperrung der Talbrücke Rahmede gemeinsam in positive Energie für die Zukunft unserer Region umzuwandeln.”

Informationen aus erster Hand für die Bürgerinnen und Bürger.

Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu erhalten. Allein dafür hat der Bürgerbeauftragte die Internetseite http://bruecken-bauer.info initiiert. „Wir werden die Menschen der Region und auch die Unternehmerinnen und Unternehmer einbinden, ihnen zuhören und gemeinsame Perspektiven aufzeigen. Und wir werden Beratungsangebote im Büro schaffen – vom Antrag auf Lärmschutzmaßnahmen bis hin zu wirtschaftlichen Hilfen.  Wir werden einen Raum für ihre Fragen schaffen und diese Fragen an den richtigen Orten stellen und Antworten liefern. Brücken bauen. Das wollen wir tun. “

Weiterer Bericht folgt.


Bürgerbüro „Brückenbauer“

Bürgerbeauftragter für den Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede

Büro Brückenbauer
Lennestraße 2, 58507 Lüdenscheid

Telefon: 02351 / 17 66
Telefax: 02351 / 17 17 00

dialog@bruecken-bauer.info
www.bruecken-bauer.info

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