Bei Streitereien flogen die Fäuste

Wie die Polizei meldet, gab es am Wochenende gleich mehrere Straftaten bei denen auch die Fäuste zum Einsatz kamen.

Lüdenscheid. Nach einem Tumult in einer Disco am Rathausplatz sollte ein alkoholisierter 27-jähriger Lüdenscheider am Samstag, 30. April, um 3.30 Uhr rausgeschmissen werden. Dabei verpasste er einem 30-jährigen Türsteher einen Faustschlag ins Gesicht. Der wehrte sich mit Ohrfeigen. Beide räumten die Schläge ein und gegen beide läuft nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Gegen 4.50 Uhr gerieten vor der gleichen Disco mehrere Frauen aneinander. Zwei unbekannte Frauen stritten mit einer 25-jährigen Lüdenscheiderin. Zwei Plettenbergerinnen (36 und 37) versuchten nach eigenen Angaben, den Streit zu schlichten. Darauf bekamen sie von der 25-Jährigen Schläge ins Gesicht. Die 25-Jährige sagt, sie sei von den Plettenbergerinnen zu Boden gerissen und mit Fäusten verprügelt worden.

Kurz vor 3 Uhr kam es auch in der Hochstraße zu einer Prügelei: Ein stark alkoholisierter 20-jähriger Lüdenscheider – unterwegs mit seiner Freundin – erleichterte sich an einem Busch. Wie er später der Polizei zu Protokoll gab, sei er plötzlich von zwei ihm Unbekannten angegriffen und verprügelt worden. Er wurde verletzt. Seine Freundin rief die Polizei. Der 20-Jährige lehnte eine Behandlung ab. Die Polizei nahm eine Personenbeschreibung auf.

Die „Gegenseite“ meldete sich um 4.20 Uhr bei der Polizei: Ein 17-Jähriger berichtete, dass er mit einem Freund an dem 20-Jährigen vorbei gegangen sei, der mit allen möglichen Beleidigungen und Beschimpfungen gegen sie gewettert habe. Als er den 20-Jährigen darauf anschrie, habe der ihm einen Faustschlag verpassen wollen. Es kam zur Schlägerei. Der 17-Jährige ließ seine Verletzungen im Krankenhaus behandeln, bevor er die Polizei anrief.