Passanten retten Fahrer vor „Tauchgang“

In eine wirklich gefährliche Notlage hat sich am Donnerstagnachmittag ein Kiersper Autofahrer gebracht.

Kierspe. Er befuhr gegen 13.30 Uhr mit seinem Ford einen schmalen Feldweg zu den Fischteichen in der Nähe der Schnörrenbach. Plötzlich kam er mit dem Wagen vom Weg ab und blieb am Ufer in Schräglage hängen. Schlimmer noch: Das Auto drohte in einen Fischteich abzurutschen.

Dem 82-Jährigen gelang es nicht, sich selbst zu befreien und er verharrte rund eine Stunde in der Notlage. Gegen 14.30 Uhr wurden Passanten auf ihn aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Anschließend gelang es ihnen, dem Senior aus dem Auto herauszuhelfen. Die Kräfte des in Zugstärke ausgerückten Löschzug 1 konnten sich daher auf die Sicherung und Bergung des Ford Focus konzentrieren.

Foto: Klümper


Es gelang den Feuerwehrleuten, den Wagen wieder heile zurück auf den Weg zu ziehen. Nicht nur das Auto hat das Malheur gut überstanden, sondern – was viel wichtiger ist – auch der 82.-jährige Kiersper. Der Rettungsdienst sah nach Betreuung vor Ort keine Veranlassung, ihn ins Krankenhaus zu bringen.

Allerdings hegt die Polizei Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Kierspers: „Es wird ein Verfahren zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit eingeleitet“, erklärt Polizeipressesprecher Christoph Hüls. Der Führerschein wurde jedoch ausdrücklich nicht sichergestellt, dafür gab es keinen Grund.

Foto: Klümper