Auf WhatsApp-Betrüger hereingefallen

Laut Polizeimeldung ist eine 75-jährige Schalksmühlerin auf die mittlerweile bekannte WhatsApp-Betrugsmasche hereingefallen.

Schalksmühle. Ein Unbekannter gab sich über den Messenger-Dienst WhatsApp als Tochter aus und schilderte am Ostermontag, 18. April, die übliche Lügengeschichte, mit der die Betrüger bereits seit Monaten abkassieren: Ihr Handy sei kaputt, sie habe eine neue Rufnummer und müsse unbedingt eine ganz wichtige Überweisung machen. Der Betrüger brachte die Mutter dazu, einen vierstelligen Betrag zu überweisen.

Zahlt ein Opfer, versuchen es die Täter gleich noch einmal – so auch in diesem Fall. Auf diese zweite, noch einmal deutlich höhere Forderung ging die Schalksmühlerin allerdings nicht ein.

Die Polizei rät dringend zur Vorsicht: „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzten!“ Den Wahrheitsgehalt derlei Chat-Nachrichten zu überprüfen, ist oft sehr einfach: Die Eltern sollen versuchen, den Sohn oder die Tochter unter der bekannten alten Nummer zu erreichen. Dann ließe sich der Betrugsversuch schnell als solcher erkennen.